Ahnenforschung Bub

Bub-Sippen in Deutschland

Die Brauerei Bub bei Nürnberg

Im Jahre 1617 wurde von den Ratsherren aus Nürnberg beschlossen, in Leinburg Bier zu Brauen. Damals noch im Kyfabers Brey Haus. 1830 ging es in den Besitz von Johann Bub und Kunigunde Bachmeyer über.
1861 übernahmen Wolfgang Bub und Babette Pemsel aus Reichenschwand die Brauerei.
1911 Konrad Bub und Margarete Heller aus Lauf.
1959 Wilhelm Bub und Katharina Müller aus Rasch.
1986 Ernst Bub und Cornelia Gietl aus Oberferrieden.

Heute wird in der Brauerei Bub das Leinburger Bier gebraut und ausgeschenkt.

Firma Karl Bub in Nürnberg

Die Firma wurde 1851 von Karl Bub in Nürnberg gegründet und produzierte lackierte Blechspielwaren mit und ohne Uhrwerkantrieb.
In den 1920er und 1930er Jahren zählte Bub zu den wichtigsten deutschen Spielzeugproduzenten. Besonders seine ansprechend gestalteten und robusten Autos waren sehr gefragt und verschafften der Firma bedeutende Marktanteile. 1932 erfolgte die Übernahme des in Konkurs gegangenen Konkurrenten Bing und ein weiterer Ausbau des Sortiments.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bub'sche Fabrik in Nürnberg völlig zerstört und musste nach Kriegsende komplett neu errichtet werden. Da die Nachfrage weit hinter den Erwartungen zurück blieb, verlegte Bub sich auf die Herstellung anspruchsloser, billiger Blech-Spielzeugeisenbahnen. Doch sowohl die Eisenbahnen als auch das kleine Sortiment anderer Spielwaren waren zu unattraktiv und fanden kaum noch Abnehmer, so dass die Firma 1966 aufgelöst wurde.

Barbier- und Chirurgenfamilie Bub aus Bondorf (Kr. Böblingen)

Der Bondorfer Barbier und Chirurg Georg Friedrich Bub/Buob (1676-1749) heiratete 1708 Adelheita Kürner, eine Pfarrerstochter (1682-1712). Zusammen mit seinem Sohn Georg Friedrich Bub behandelte er in Bondorf Patienten. Der Respekt vor ihm war wohl sehr groß, denn er war der einzige neben dem Pfarrer, der mit Herr angesprochen wurde. Georg Friedrich Bub jun. wurde auch Chirurg (+1772) und führte die Arbeit des Vaters fort. 1738 heiratete er Anna Maria Freyberger und später noch Rosina Agatha Bub. Sie hatten 9 Kinder.

Diese Familie stand wohl ursprünglich mit dem Namen Buob in den Kirchenbüchern; später wurde der Familienname in Bub geändert.

Quelle: Maisch, Andreas: Notdürftiger Unterhalt und gehörige Schranken: Lebensbedingungen und Lebensstile in württembergischen Dörfern der frühen Neuzeit, 1992

Hauptmann Hans Bub im Württemberger Städtekrieg

Der Hauptmann Hans Bub, ein Edelmann aus Frankfurt, führte in einem der Württemberger Städtekriege 1449 in Hall bei Crailsheim (Württemberg) einen Haufen Reisige an. Leider nutzte ihm seine Beteuerung, er komme aus Frankfurt und stamme von Adel ab, nichts, als er von den Gegnern gestellt wurde.

"Der Anführer der Haller, Hauptmann Bub aus Frankfurt, sagte seinen Leuten, er wolle den Feind etwas beobachten, sie sollten indessen Halt machen, und auf ihn Achtung geben. Finde er, dass die Brandenburger zu stark seyen, so wolle er ihnen ein Zeichen geben, dass sie fliehen; wo nicht, so sollen sie beherzt angreifen. Dieses Zeichen verstanden die Haller falsch, und fingen an, auszureißen, anstatt dass sie hätten angreifen sollen. Hierdurch kamen die Brandenburger in Vortheil. Sie hieben unter die getrennten und zerstreuten Haufen ein, und töteten viele Leute. Der Hauptmann Bub selbst wurde von seinen Leuten getrennt und bis Reinsberg verfolgt, wo er vom Pferde sprang und sich in den Kirchhof flüchtete, auf welchem er so lange herumgejagt wurde, bis er über ein Kreuz stürzte; er bat um sein Leben, wurde aber, weil ihm seiner Rüstung wegen sonst nirgends beizukommen war, mit einem Dolche durch den Hosenlatz erstochen."

Quelle: von Martens, Carl: Geschichte der innerhalb der gegenwärtigen Gränzen des Königreichs Württemberg vorgefallenen kriegischen Ereignisse, 1847

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